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    • Qype User zollkn…
    • Hamburg, Deutschland
    • 68 Freunde
    • 665 Beiträge
    5.0 Sterne
    12.2.2011

    Bei mir war es reiner Zufall, dass ich den "Goldenen Saal" des Musikvereins in Wien gefunden habe. Ich hatte so viel auf meiner To-Do Liste, dass ich an den traditionellen Schauplatz des "Neujahrskonzerts" überhaupt nicht gedacht hatte. Ein ganz einfaches Plakat brachte mich auf die Idee, dort hinzugehen und als ich dann vor dem Gebäude stand, kam mir so langsam die Idee, dass ich womöglich gleich in einem der berühmtesten Konzertsälen weltweit sitzen würde. Und genauso kam es dann auch!
    Architektonisch eine Perle und akkustisch bis heute nicht erreicht, sollte der "Goldene Saal" für jeden (klassischen) Musikliiebhaber ein absolutes Muss bei einem Wienbesuch sein.

    Die Konzertpreise halten sich m Rahmen (ok, bei Stars und Topstars wird dieser Satz nicht gelten), die Cateringpreise sind deftig, aber verglichen mit dem Berliner Konzerthaus oder der Hamburger Laieszhalle absolut im Rahmen.

    Für mich eins der absoluten Wien Highlights!

    P.S. Ob es Führungen oder Besichtigungsmöglichkeiten ohne Konzert gibt, weiß ich leider nicht. Am besten bei der Touristeninformation nachfragen.

  • 5.0 Sterne
    8.9.2010

    Der Goldene Saal im Wiener Musikverein ist der ganzen Welt bekannt. Jedes Jahr am 1. Jänner wird in diesem Saal das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker veranstaltet. Den Goldenen Saal zeichnet seine tolle Akustik aus, aus diesem Grund zählt er zu den besten Konzertsälen der Welt.

    Schon als kleines Kind war ich fasziniert von der prunkvollen Decke des Goldenen Saals. Mit Blick darauf ließ sich das stundenlange Konzert des Musikgymnasiums in der Neustiftgasse, bei welchem meine Schwester mitwirkte, gut überstehen. Interessanterweise haben sich die Schüler des Musikgymnasiums aus ihrer Erfahrung von vorherigen Konzerten zusammengereimt, dass die Zuseher meist aus Langeweile auf die Decke starren. Die Frage, die mir meine Schwester nach dem Konzert gestellt hat, könnt ihr euch denken. Trotzdem habe ich das Konzert in bester Erinnerung, auch in musikalischer Hinsicht!

    Weitere Säle des Wiener Musikvereins sind der große Saal, der Brahms-Saal, der gläserne Saal sowie der metallene und steinerne Saal - in diesen Sälen finden unter dem Jahr regelmäßig Konzerte statt.

    Anlässlich des Balls der Wiener Philharmoniker werden im Jänner alle Säle des Musikvereinsgebäudes geöffnet. Dieser Ball ist ein sehr eleganter, lange Ballkleider und Smokings oder Fracks gehören hier zur Kleidungsvorschrift. 130 Euro für eine Ballkarte sind jedoch ein stolzer Preis.

  • 5.0 Sterne
    16.8.2010

    Das renommierteste Konzerthaus, das es in Wien gibt (somit eines der großartigsten, auf der Welt!)

    Wer klassische Musik mag, genießt hier ein weites Spektrum, verschiedenster Komponisten und Epochen, die regelmäßig in orchestralen Konzerten aufgeführt werden... Außerdem finden hier die weltweit beliebten Neujahrskonzerte, der Wiener Philharmoniker statt!

    In klassischem Manier (Das edlere Design des 1.Bezirks, Wiens), hat man es hier mit einem großen Komplex zu tun. Es gibt mehrere Konzertsäle (wobei ich nur den einen berühmten 'Goldenen Saal' kenne). An Prunk und Pracht wurde hier nicht gespart! Sich schick einzukleiden, kann hier nicht schaden. Ich tarnte mich meist mit schwarzen Jeans und einem schönen Hemd ; -)

    Es findet fast jeden Abend Programm statt. Sommer-pausen werden gefüllt mit 'Touristen-Konzerten' (d.h. Man hört mehr Mozart, Strauß und den Radetzkymarsch). Ob Ihnen Bach, Haydn, Chopin, Grieg, Bartok, oder Schönberg gefällt - Sie finden sicher, ein großartiges Werk, das Sie hier von einem großartigen Orchester sehen/hören können.

  • 5.0 Sterne
    27.9.2010

    Natürlich. Da ist zunächst dieser gar nicht so große Große Saal. Knapp 50 Meter lang ist er, gut 19 Meter breit, keine 18 Meter hoch. Etwas mehr als 2.000 Menschen bietet er Platz. Der Goldene wird er genannt. Denn gülden sind große Teile seines Dekors. Doch nicht nur. Weiß die Wände und Franz Melnitzkys Plastiken über Balkontüren und Orgel, im Grunde blau August Eisenmengers Deckengemälde "Apollo und die neun Musen". Gülden, so die, die es wissen, vor allem aber seine Akustik. Glück und Können spielten zusammen. Vieles hatte der weise Bauherr, Theophil Hansen war es, in Erwägung ziehen können, als er den Saal plante. Vieles, aber nicht alles.

    Die Quaderform, Balkone, Karyatiden, der Hohlraum unter dem Boden, die am Dachstuhl hängende, mitschwingende Kassettendecke, die Zuschauerzahl. Das Ensemble dieser Elemente ließ die Klangeigenschaften des Goldenen Saals zum Phänomen werden. Noch heute strömen Akustiker aus aller Welt in den Musikverein. Und staunen. Über die vollendete Streuung der Schallwellen, die Nachhallzeit, den perfekten Resonanzkörper zunächst. Und schließlich, wie alle anderen, über die grenzenlose Schönheit des Saales, die sich bei Mozart, Beethoven und Schubert zu einem jener raren Gesamtkunstwerke verschwistert, deren Schaffung erhofft, doch nie erzwungen werden kann.

    Doch der Musikverein bietet viel mehr. Den 1993 in neuem altem Glanz erstrahlenden, Brahms gewidmeten Kammermusiksaal etwa. Das wunderbare Treppenhaus, die marmorne Loggia, das herrlich goldgefasste Foyer. Die schöne Fassade. "Griechische Renaissance", wie Hansen es nannte. Ein Tempel der Musik. In schönsten Formen.

    Kaum angekommen, ziehen wir schon wieder von dannen. Die Uhr tickt und das Leben ist kurz. Bedauerlich kurz. Wir wollen die Zeit also nutzen. Er wird uns in guter Erinnerung bleiben, der schöne Wiener Musikverein. Als ein strahlender Glanzpunkt historistischer Baukunst in Wien. Der siebtstrahlendste, befindet unsere kleine Redaktion nach eingehender Beratung. Und gratuliert herzlich.

    (Dieser Beitrag ist Teil der Serie "Wo in Wiens mit historistischen Bravourstücken überreich dekorierter Architekturlandschaft finde ich die gelungensten, eindrucksvollsten und überhaupt schönsten historistischen Profanbauten der Stadt?". Nähere Infos und Hintergründe unter yelp.at/list/glanzpunkte…).

  • 5.0 Sterne
    4.10.2010

    hastig läuft eine Dame aus dem Musikverein, einen Hund an der Leine, er folgt bedingungslos. Der letzte Aufruf zum Beginn der Vorstellung ist erfolgt und bei zu spät kommen gibt es keinen Einlass, so auch mit Hund. Und das bringt jemanden mit vierbeinigem Anhängsel und einer Lust auf Mozart schon in Bedrängnis. Und da Mozart die Prioritäten setzt, zieht der Hund die Arschkarte und wird kurzerhand an einen Tisch gekettet. Kein Wort, nur hastiges wieder in den Musikverein rennen - darin verschwinden.

    Das Sezenario zu beobachten hatte schon etwas sehr unwirkliches. Mitten im Sommer bei unmenschlichen Temperaturen, einen Hund neben einer der meistbefahrenen Straßen der Stadt, an einen Tisch eines stark frequentierten Restaurant zu hängen ohne nur ein Wort an irgendjemanden zu verlieren, lässt deutlich erkennen welche soziale Kompetenz so manchen Menschen innewohnt.

    Ohne Zweifel bietet der Musikverein ein Programm das den Liebenden zur Regelmäßigkeit einlädt, aber das dem Wohlbefinden eines Anderen (ob Mensch oder Tier) überzuordnen ist mehr als bedenklich.

    • Qype User Irmgar…
    • Bad Honnef, Deutschland
    • 39 Freunde
    • 41 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.9.2007

    Da ich sehr gerne klassische Musik höre, gehe ich immer wieder Mal in den Musikverein. Hier kommen nicht nur die Ohren auf ihre Kosten, sondern auch die Augen.

    Der Bau in historisierendem Stil nach Vorbildern aus der griechischen Antike wurde 1870 fertig gestellt. Der Goldene Saal ist wohl einer der besten Konzertsäle der Welt: ideale Proportionen, genügend Raumvolumen, reiche Ornamentik und viele Plastiken (viele schallstreuende Flächen).

    Die Meisten kennen diesen Saal vom 1. Jänner eines jeden Jahres: Das Neujahrskonzert mit den Wiener Philharmoniker wird aus diesem Saal in nahezu die ganze Welt übertragen.

    • Qype User Vitt…
    • Stuttgart, Deutschland
    • 0 Freunde
    • 54 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.8.2010

    Das ist ein hochklassiger Konzertsaal! Auch die Proberäume sind akustisch sehr gelungen.

    Habe u.A. eine Führung mit dem Akustiker mitgemacht. Es ist schon erstaunlich, wie man mit den Geräuschen und dem Klang spielen kann und wie es hier umgesetzt wurde!

    Wer also eine Möglichkeit hat, diesen Saal bei einem Konzert zu erleben - sehr empfehlenswert!

  • 5.0 Sterne
    25.12.2010

    (Siehe Foto unten) Die Akustik und die Architektur im goldenen Saal sind einfach erstklassig. (Siehe Foto unten) Auch wer kein Klassik-Fan ist, sollte sich einmal hier ein Konzert gönnen, es lohnt sich. Wir hatten Plätze im sogenannten Cerkle, das ist der Bereich vor der Bühne, der nicht immer bestuhlt ist (für einige Vorstellungen wird mehr Platz benötigt, dann kommen die ersten 4 Reihen weg). (Siehe Foto unten) Die Plätze sind mit die günstigsten (knapp über 20,-EUR) da sie, bedingt durch die Nähe zur Bühne, ein wenig sichteingeschränkt sind.
    In der 1. Hälfte (Klavierkonzert von Bruckner) hatten wir denn auch das Piano direkt vor der Nase. (Siehe Foto unten) Das tat der Akustik aber keinen Abbruch und die haben wir wirklich sehr genossen.
    In der 2. Hälfte (Symphoniekonzert von Mozart) wurde das Piano dann rausgerollt und wir hatten einen traumhaften Blick auf die Bühne. Wer also die gehobenen Kartenpreise scheut und auch nicht die günstigen Stehplätze haben möchte, dem seien die Plätze im Cerkle (soweit vorhanden) empfohlen.

  • 5.0 Sterne
    1.12.2011

    Als Konzertlocation ungeschlagen ob der Akustik; als Ort für einen Ball (Ball der Wiener Philharmoniker, Techniker Cercle) grandios, aber baulich fragwürdig. Die oft viel zu engen Gänge und das kleine Parkett sind beim Tanzen mühsam und wären bei einem Notfall eine riesige Gefahr. Abgesehen davon einer der Ur-Wiener Orte, für mich. Hier ist Wien wirklich Wien.

  • 5.0 Sterne
    15.8.2011

    Da muss ich Sybill Recht geben. Wir waren am 10.8.11 dort und hatten Karten ganz oben auf der Galerie. Es waren fast ausschließlich Asiatische Menschen dort, die pausenlos beide Arme hochhielten und mit dem Handy filmten. Ob es Kunstfreunde waren, konnte man nicht so richtig erkennen. Aber der Besuch dort stand bestimmt auf ihrem Europa-Plan. Besser ist es bestimmt etwas mehr Geld auszugeben und Plätze vor dem Orchester zu buchen. Die Preispolitik schien mir auch etwas undurchsichtig. Es gibt bestimmt an der Abendkasse auch billigere Karten. Ansonsten war es ein unvergesslicher Abend.

    • Qype User manu81…
    • Dresden, Deutschland
    • 11 Freunde
    • 40 Beiträge
    5.0 Sterne
    2.10.2010

    architektonisch ein traumhaft schönes gebäude.

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