Gmoa Keller
Kategorie: Restaurants Restaurants [Bearbeiten]
Am Heumarkt 251030 Wien
Stadtviertel: Landstraße
01 7125310
- Öffnungszeiten:
Mo.-Sa. 11:00 - 00:00
- Reservierung möglich:
- Ja
- Bedienung:
- Ja
- Geräuschpegel:
- Durchschnittlich
7 Beiträge über Gmoa Keller
6 Beiträge auf Deutsch
-
Beitrag von Mariella K.
Wien
Der Gmoa Keller ist ein sehr gemütliches und uriges Wirtshaus, das am Heumarkt gleich hinter dem Wiener Konzerthaus liegt. Abends und auch tagsüber ist hier sehr viel los, deshalb sollte man unbedingt einen Tisch reservieren.
Im Gmoa Keller gibt es österreichische Hausmannskost in bester Qualität. Vor allem das Gulasch und der Zwiebelrostbraten sind zu empfehlen. Ich habe auch schon viele meiner Bekannten über die geröstete Leber schwärmen hören, habe mich jedoch noch nicht darüber getraut.
Ein toller Bonuspunkt extra ist, dass es hier als Nachspeise Eismarillenknödel vom Tichy gibt.
Das Personal im Gmoa Keller ist immer sehr freundlich, selbst wenn alle Tische besetzt sind und eigentlich schlimmste Hektik herrschen müsste. Mit Stress kann das Personal gut umgehen und hat meist sogar noch einen guten Schmäh drauf! -
Beitrag von Kamila K.
Unser Besuch im Gmoa Keller war ein eher gespaltenes Erlebnis.
Mein mit mediterranem Gemüse gefülltes Kalbsfilet mit Minz-Basilikum-Nockerln (ca. 17 €) war wirklich klasse! Das Wiener Schnitzel (Kalb) (ca. 15 €) war gut, auch wenn die Portion nicht ganz so groß war, wie man es sonst von einem Wiener Schnitzel gewohnt ist. Außerdem gehört für mich zu einem guten Erdäpfelsalat ein bisschen Vogerlsalat und Kernöl. Diese Zutaten haben hier leider gefehlt. Der Apfelstrudel zum Dessert war leider nicht ganz so überzeugend, aber allemal essbar.
Ein absoluter Minuspunkt ist aber die Internet-Speisekarte, die mit der tatsächlichen Speisekarte im Restaurant nichts (mehr) zu tun hat und falsche Erwartungen weckt! Die Preise wurden saftig angehoben! Beim Wiener Schnitzel (Kalb) sind es fast 3 € mehr! Und es gab leider keine Lammkoteletts, wie auf der Internetseite ausgewiesen.
Und nun zum Ambiente: Der Keller ist im Sommer leider geschlossen. Das Ambiente um den Gastgarten herum ist weniger schön: mitten an der Hauptstraße, dem Pattenbau vom Continental und einer mit Graffiti besprühten Mauer... Die Gäste bestanden zu 98 Prozent aus Touristen, was aufgrund der Lage inmitten von zahllosen Hotels auch kein Wunder ist.
Und auch der Service konnte nicht ganz überzeugen: Wir wurden von drei verschiedenen Servicekräften bedient. Die weibliche Bedienung war ziemlich unfreundlich und unaufmerksam. Die beiden Herren waren hingegen sehr angenehm.
Aufgrund der Abzüge für unverhältnismäßig angezogene und nicht im Internet vermerkte Preise, trister Lage und wenig überzeugendem Service leider nur 3*. -
Beitrag von Michael F.
Wien
wenn man mal einen Schritt zur Seite geht, vom täglichen Treiben der Wirtschaftswelt heraus tritt, zurück schaut, was es alles früher gegeben hat, dann findet man zwangsläufig in dem Gmoakeller. Den vorigen Beiträgen kann ich nicht mehr viel hinzufügen. Gerichte, die man früher in Omas Küche bekommen hat, gut-einfach gut und hoffentlich noch lang hier in Wien
Aufgelistet in: Für Gruppen geeignet
-
Beitrag von Johanna P.
Wien
Rund um das Akademietheater gibts ja nicht wirklich Lokalitäten die zur Einkehr einladen. Ausser einem. Und für dieses gibt jede Menge Argumente. Die Räumlichkeiten die ein bisschen tiefer gelegt wirken, lassen einen trotz ihrer oberflächlichen Gediegenheit an eine dunkle Höhle denken, was vorallem in der dunkleren kühleren Jahreszeit den Aufenthalt hier befördern. Dann kann man auch die etwas schwerere aber ausgezeichnete Wiener Küche hier ein bisschen besser genießen. Sogar Menschen die kein Fleisch essen kommen hier voll auf ihre Kosten, den Gerichte wie das Kürbisgulasch lassen echt keine kulinarischen Wünsche offen. Das Salzburger Bier rinnt wie nix, der Schmäh der Herren ist trocken, der Wein ist sowieso richtig gut, und wenn man keine weiteren Pläne hat, für den Abend undoder den nächsten Tag, kann man getrost den einen, anderen oder nächsten Schnaps hier trinken.
Der wilde Keller soll jetzt übrigends ausgebaut sein, und harrt definitv einer Erstbesichtigung. Auf! -
Beitrag von Robert F.
Wien
Ich mag ihn auch sehr, den Gmoakeller im 3. Die Köche könnens dort ganz ausgezeichnet, wenn man Hausmanns - u. bürgerliche Küche mag, wer sich ein Carpaccio vom Entenauge neben aufrichtiger Hochschwabgamsspur im alten Schnee wünschen tut, ist dort falsch.
Mir sind in allen echten Wirtshäusern die Schankräume am liebsten, so auch im Gmoakeller, vorne zu hocken und ein bisschen schmieren was und wer so daherkommt und wie, ist amüsant.
Habe dort noch nicht schlecht gegessen, eigentlich nicht einmal nur ganz gut, ist sehr empfehlenswert! -
Beitrag von Isolde T.
Wien
Der Gmoa Keller ist mir zu Zeiten, als er noch von den beiden hochbetagten Schwestern geführt wurde, an mein Wiener Herz gewachsen: unvergesslich die resche und für uneingeweihte Gäste bestürzend ungastliche Art, wie die beiden Betreiberinnen in der Kittelschürze steckend und mit einem Geschirrtuch in der fest zupackenden Hand durchs Lokal geschlurft sind, um den Gästen das an den Tisch zu bringen, was es noch gab bzw. was zu kochen sie bereit waren... nicht immer gab es alles, manchmal wurden Gäste auch barsch aufgefordert, eine andere Wahl zu treffen. Wundern durfte das niemanden, verfügte die liebenswert-desolate Gaststätte dazumal nur über einen Herd, und der war nicht für Gastronomie-Zwecke gedacht... Ein Stück Original Alt-Wien war das, wo das Betreiben eines Gasthauses keinen Spaß zu machen hatte sondern harte Arbeit darstellte. Auch Franz Antel war vom Flair dieses Ortes sichtlich angetan, hat er doch 1981 eine Szene seines ersten Bockerer-Films hier gedreht. Nach der Schließung des Lokals und dem Beginn der Umbauarbeiten 1999/2000 hat sich die Speisekarte inhaltlich nur marginal verändert, aber man kann mittlerweile auch tatsächlich davon ausgehen, alles zu bekommen, was man sich ausgesucht hat: Debrecziner Würsteln mit Senf und Kren etwa, Blunzen-Gröstl mit Kren und Krautsalat, Rahmbeuscherl mit Serviettenknödeln oder den klassischen Tafelspitz mit klassischen Beilagen - eine täglich wechselende Karte bietet traditionelle Hausmannskost, die man auch im Schanigarten, der 30 Personen Platz bietet, einnehmen kann.
